#wirbleibenzuhause, #flattenthecurve, #coronasolidarität –

Sprüche und Hashtags, die wir uns bis vor zwei Jahren so nie hätten vorstellen können. Corona hat so ziemlich alles auf den Kopf gestellt: ein normales Leben wie man es vorher kannte fand nicht mehr statt. So bestimmten neue Regelungen und Vorsichtsmaßnahmen unseren Alltag und natürlich auch Künstler und Chöre.

Die Frage, wie man als Chor, der doch von Gemeinschaft und gemeinsamen Klang lebt, mit den Einschränkungen umgeht, beschäftigte uns sehr. So im Rückblick würde ich behaupten: Es ist uns verhältnismäßig gut gelungen, trotz zahlreicher Herausforderungen am Ball zu bleiben und zu proben, wenn auch ganz anders als zuvor. Aktuell proben wir in Präsenz und planen wieder fleißig für 2022.

Im Jahr 2021 mussten wir uns mehrmals neu aufstellen. So probten wir online, in der Erlöserkirche, den Sommer über draußen im wunderschönen Garten der Katholischen Akademie, einige Male in den Räumlichkeiten des Vereins Münchner Blaulicht e. V. und seit Mitte September in den Räumen der Olympiakirche. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle Unterstützer!

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Auftritte oder ein Proben-Wochenenden konnten auch im Jahr 2021 nicht stattfinden. Wir haben dennoch versucht, jeden Dienstag fleißig zu proben und haben im Oktober einen Probentag veranstaltet. Inhaltlich haben wir unser Adiemus-Programm aufgefrischt und auch die Besetzung unseres Chores. Erfreulicherweise haben wir immer wieder neue Mitglieder als Verstärkung bekommen.

Die vergangenen zwei Jahre haben uns bewusst gemacht, wie wichtig und besonders das Beisammensein, die gemeinsame Zeit, das Lachen und Reden, die Umarmungen und natürlich der gemeinsame Klang sind.

Die nächsten Jahre bleiben im Hinblick auf Veranstaltungen vorerst mit Sicherheit spannend, anders und besonders. Und vielleicht sollten wir alle genau das mitnehmen: Wie wertvoll die Dinge sind, die wir bisher immer für selbstverständlich gehalten haben und wie sehr man Musik dabei braucht.

In diesem Sinne bleiben Sie gesund und tragen Sie die Musik im Herzen!

Lisa Gaßner, Frauenchor der Münchner Polizei

 

Wer Lust hat, bei uns zu singen, ist herzlich willkommen! Einfach eine E-Mail an

Was für ein Jahr! Corona hat so ziemlich alles auf den Kopf gestellt: Leben wie man es vorher kannte und für jeden normal war, fand und findet nicht mehr statt. So trafen neue Regelungen und Vorsichtsmaßnahmen unser Leben und natürlich auch Künstler und Chöre.

Wie schreibt man einen Jahresrückblick als Chor über ein Jahr, in dem man gefühlt kaum Auftritte hatte? Wenn ich jetzt ein wenig darüber nachdenke, fällt mir doch zumindest ein wenig ein:

Unser diesjähriges Dreikönigskonzert stand unter dem Motto "Der Weg nach Bethlehem". Wie so oft war unser Repertoire bunt gemischt - von Liedern, die von der Verkündigung Jesu erzählen, bis hin zu Weihnachtsliedern von Udo Jürgens gemischt mit besinnlichen oder auch witzigen Erzählungen von Walter Moser. Die Erlöserkirche war kräftig gefüllt und gemeinsam mit unseren Besuchern unternahmen wir eine musikalische Reise von der Verkündigung durch Gabriel zu Maria und dem Christkindlein an der Krippe, wie sich die frohe Kunde mit viel Gloria und Glocken weiter verbreitet und wie Weihnachten die Welt verändert und in Licht taucht.dsc 6844 scheckübergabe kl

Die Spenden unseres Konzerts gingen in diesem Jahr an die Münchner Kinderstiftung AETAS. Gerade durch die Berührungspunkte, die sich auch in unserem beruflichen Leben mit AETAS ergeben, war es uns ein ganz besonderes Anliegen, die wertvolle Arbeit der Stiftung zu unterstützen.

2019, ein Jahr mit Höhen und Tiefen, aber voll Musik8052 2904x1944 2178x1458 1633x1093 1224x819

 

Wir begrüßten das Jahr 2019 wieder mit unserem Dreikönigskonzert, heuer zum ersten Mal in der Erlöserkirche in Schwabing. Die Damenstiftskirche in der Innenstadt war schon beim Konzert 2018 zu klein geworden und so freuen wir uns nun über ein neues „Zuhause“ an der Münchner Freiheit. Von dort aus startete unsere musikalische Reise durch die Welt unter dem Motto „Weihnachten weltweit“ mit außergewöhnlichen Liedern. Besonders der kleine Tomte alias Otto erfreute die Besucher.

Unser Sommerkonzert fand dieses Jahr im Hubert-Burda-Saal am Jakobsplatz statt.

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Der schlicht-elegante Saal war bereits gut gefüllt, die Besucher blickten erwartungsvoll Richtung Bühne und auf den Beginn des Konzerts.

 Wir stellten uns hinter den Gästen am Eingang des Saals auf und begannen unsere Reise durch die Welt mit unserer Heimat Bayern und der „Bayernhymne“.
Von den ersten Klängen aus dem Hintergrund überrascht, drehten sich alle Konzertgäste um, standen auf und sangen feierlich mit.
Ein sehr bewegender Moment, vor allem für mich als gebürtige Münchnerin!
Danach betrat unsere Chorleiterin Dr. Evi Haberberger mit 3 unserer Solistinnen die Bühne und sie sangen „Dat du min Leevsten bist“ in Memoriam an unser verstorbenes, liebes Chormitglied Evelin. Ihnen folgte das Ensemble mit „Musik kennt keine Grenzen“ und schließlich stand der ganze Chor auf der Bühne und sang „Ein Lied zieht hinaus in die Welt“.
Unser Ensemble führte die Reise weiter mit“leichtem Gepäck“ und der Vollchor mit „80 Millionen“.